Was ist das Besondere an der Bretagne?

Côte de Granit Rose Sonnenuntergang

Die Bretagne ist 2022 keine besonders unbekannte Region mehr. Begeisterte Bretagne-Fans haben von Urlauben Eindrücke mitgebracht und im Laufe der Jahre im Freundeskreis und der Familie geteilt. Zahlreiche Reiseführer beschreiben die vielen Facetten der Region im Nordwesten Frankreichs. Und nicht zuletzt hat die erfolgreiche Buchreihe um den bretonischen Ermittler Kommissar Dupin dafür gesorgt, Spezialitäten und besondere Orte der Bretagne im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.

Aber warum ist nun die Bretagne so besonders? Die eine definitive Antwort auf die Frage gibt es nicht. Sortieren wir am besten einmal, welche Gründe Bretagne-Fans und Kenner angeben, wenn sie von Finistère, Morbihan, Côtes-d’Armor schwärmen.

Küste und Strände

Von den Stränden der Nordsee über die Küste der Algarve bis hin zu den Inseln der Ägäis hat Europa ganz unterschiedliche Arten von herrlich schönen Stränden zu bieten. Doch keine andere Region kann eine ähnlich große Vielfalt für sich reklamieren wie die Bretagne. 

Auf den 2.700 Kilometern bretonischer Küste gibt es so einzigartige Abschnitte wie die farbenprächtige und mitunter bizarre Côte de Granit Rose. Am äußersten westlichen Ende der Finistère und im südlichen Morbihan warten endlos lange Sandstrände auf Badelustige und Surfer. Baden lässt es sich an den Steilküsten des Cap Fréhel oder von Pointe du Raz nicht, dafür aber umso besser Wandern.

Bretagne = atemberaubende Küste, auf diese einfache Formel lässt es sich bringen. Wer das Meer liebt, wird die Bretagne lieben.

Urlaub abseits der Massen

In Zeiten des Internets bleibt kaum ein einzigartiger Ort unausgeleuchtet. Ob ein einsamer Strand auf der Halbinsel Crozon, eine Lichtung im tiefen Wald von Brocéliande oder ein pittoresker Hafen auf einer bretonischen Insel – schöne Seiten der Bretagne sind im Netz beschrieben und bebildert. Aber auch wenn Reisende die Bretagne mit anderen Reisenden teilen, ist die Region weitgehend vom Massentourismus verschont.

Bettenburgen mit Meerblick gibt es schlicht nicht, ebenso überlaufene Touristenmagnete wie den Mont Saint-Michel. Stattdessen gibt es die ruhigen Rückzugsorte in Ferienhäusern oder auf Campingplätzen, wo es sich herrlich Abschalten lässt. Und es gibt die besonderen Plätze an Orten wie Île-d’Houat, Saint-Suliac oder Cléder, die es erlauben, eine ganz persönliche Lieblings-Bretagne zu entdecken.

Kulinarische Spezialitäten

Die Küche der Bretagne ist eine französische Küche der etwas anderen Art – geschmackvoll, aber ohne dabei zu verspielt zu sein. Andere Regionen Frankreichs mögen raffiniertere Köstlichkeiten hervorgebracht haben, die Spezialitäten der Bretagne sind wie das Land selbst: authentisch, intensiv und naturverbunden. 

Frische Meeresfrüchte, herzhafte Galette oder fruchtiger Cidre spiegeln das besonders bretonische “savoir vivre” wider und lassen die Herzen von zugereisten Genießern höher schlagen. Auf den Märkten, in den Crêperien und Restaurants gibt es also viel Neues zu entdecken.

Das Gesamtpaket ist das Besondere!

Einzigartige Landschaften bieten den perfekten Rahmen für die unterschiedlichsten Naturerlebnisse und Aktivitäten, wie Wandern oder Wassersport. Bretonische Ess- und Genusskultur versüßen jeden Urlaub. Viele private Ferienhäuser und Campingplätze in bester Lage versprechen Erholung pur. Dazu kommt eine für deutschsprachige Urlauber attraktive Anreisedauer, nur wenige Stunden nach dem Überqueren der französischen Grenze wartet eine ganz besondere Welt.

Wenn es den einen Grund für eine Reise in die Bretagne nicht gibt, ist es das Gesamtpaket. Es ist die Vielfalt und der Mix, die die Bretagne so besonders machen.

Foto: Comité Régional du Tourisme de Bretagne | © Yanick Le Gal, © Emmanuel Berthier, © Donatienne Guillaudeau, © Yannick Derennes, © Ronan Gladu, © Jacqueline Piriou, © Simon Bourcier, © Pierre Torset, © Alexandre Lamoureux, © Nicolas Job, © Xavier Dubois, © Thibault Poriel, ©  L’œil de Paco,  © Bruno Torrubia, © Loic Kersuzan, © Grégory Rohart, © Bernard Begne, © Teddy Verneuil, © Eugénie Ragot, © CORRE Vincent – CAD22

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