Wandern an der Côte de Granit Rose

Wandern Côte de Granit Rose

Côte de Granit Rose: Wandern in außergewöhnlicher Landschaft

Die Côte de Granit Rose ist ein Eldorado für Wanderer. Für jeden Anspruch, jedes Zeitbudget und jeden Fitness-Grad findet sich ein malerischer Wanderweg. Welche Spaziergänge und kurzen Wandertouren die Besucher nicht verpassen dürfen, die einen Abstecher oder einen Tagestrip zur „Rosa Granitküste“ machen, beschreibt der Beitrag zur Côte de Granit Rose. Die besten Strecken für ausführliches Wandern an der Côte de Granit Rose haben wir hier zusammengestellt.

Auf dem GR-34 zwischen Lannion und Perros-Guirrec

Die ganze Herrlichkeit der Côte de Granit Rose lässt sich auf diesem Wanderweg erleben. Doch selbst für geübte Wanderer ist der GR-34 entlang der Côte de Granit Rose eine Herausforderung, die ein verlängertes Wochenende füllt. Vom Startpunkt Lannion aus geht es am Ufer des Leguer entlang, bevor Sie die Côte de Granit Rose erreichen. Hier folgt man im Grunde der Küstenlinie in Richtung nach Perros-Guirrec. Einzig auf der Höhe von Penvern führt die Wanderung für ein paar Kilometer weg von der Küste. Seien Sie unbesorgt: Trégastel und Ploumanac’h, die Highlights der Côte de Granit Rose erlebt der Wanderer dann wieder direkt an der Küste.

Wenn Sie im Hafen von Perros-Guirec ankommen, können Sie im Bus nach Lannion zurückzukehren. Diese 60 km lange Route auf dem auch „Zöllnerpfad“ genannten Wanderweg GR-34 kann in Ihrem eigenen Tempo über 3 oder 4 Tage zurückgelegt werden. Der Wanderweg ist durch Schilder gut ausgewiesen, achten Sie auf die rot-weißen Balken, die den Wanderweg markieren. Zahlreiche Unterkünfte im Abstand von etwa 2 Kilometern säumen den Weg. Eine GPS-Datei zur Wanderroute inkl. Markierungen für Unterkünfte finden Sie hier.

Rund um Trébeurden

Die Marina von Trébeurden ist der Ausgangspunkt eines Wanderweges rund um einen der Hauptorte der Côte de Granit Rose. Wanderer, die die volle Distanz absolvieren möchten, sollten sich auf 19 Kilometer Strecke einrichten. Bei durchschnittlicher Geschwindigkeit beträgt die Dauer der Wanderung ca. 6 Stunden. Der Weg führt durch Heidelandschaft bzw. Wald westlich und südlich von Trébeurden ebenso wie direkt entlang an der Küste. Machen Sie sich auf unvergessliche Eindrücke gefasst! Download der GPS-Route hier.

Île Grande

Würde eine schmale Brücke die Île-Grande nicht mit dem Festland dauerhaft verbinden, wäre die Île-Grande eine Gezeiteninsel. Ein 7 km langer Küstenweg mit der Bezeichnung GR ermöglicht es Besuchern unabhängig von Ebbe und Flut zu betreten und die Insel in etwa zweieinhalb Stunden zu erwandern. Die kleinen Wege immer entlang an der Küste des Meeres führen vorbei am kleinen Hafen von Saint-Sauveur, den Sümpfen von Kervoalant, einigen schönen Stränden, den legendären Inseln Canton und Aval sowie der Insel Morvil. Endstation ist der Brunnen von Saint-Sauveur. Zur GPS-Karte.

Port Blanc

Der 7,5 Kilometer lange Wanderweg verläuft teils durch die Landschaft, teils direkt an der Küste. Für die Route über die Höhen von Port Blanc sollten Sie sich Zeit nehmen: fantastische Aussichten bieten sich dem Betrachter dar! Los geht es vom Centre Nautique in Port Blanc, erste Etappe ist die „Chapelle de Port-Blanc“. Die Kapelle steht auf der Spitze einer Treppe mit Stufen, die die Zeit abgenutzt hat. Weiter geht es Richtung Meer zum Aussichtspunkt von Crec’h André, von dem man aus einen herrlichen Blick auf die Inseln vor Port Blanc hat. Haben sich die Wanderer sattgesehen, führt die Route in Richtung Meer über Marais du Launay zum Endpunkt der Tour, dem „Rocher de la Sentinelle“. Eine Karte dieser Tour können Sie bei der Touristeninformation von Port Blanc erfragen oder die GPS-Daten hier herunterladen.

Le Yaudet – Ploulec’h

Das Wanderareal Yaudet / Ploulec’h liegt westlich von Lannion, dort, wo der Fluss Léguer in das Meer mündet. Die Gegend ist geprägt von fast unwirklich geformten Felsen und außergewöhlichen Farben. Seit Jahrtausenden siedeln hier Menschen. Passend dazu weisen Schilder mit römischen Münzen den Weg beim Wandern. Vorbei geht es an Dolmen (La roche plate), Spuren der Gallier (Le mur gaulois), einer Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die auf den Fundamenten eines römischen Tempels erbaut wurde (La chapelle de la vierge couchée) und einer alten Zollstation. Zur interaktiven Karte.

 

 

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Fotos: Comité Régional du Tourisme de Bretagne | © Yanick Derennes