Dinard: Elegante Perle an der Smaragdküste der Bretagne

Dinard Strand L'Ecluse

Am Strand L’Ecluse in Dinard

Die Erfolgsgeschichte von Dinard setzt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert ein. Noch 1850 war das 22 Kilometer nördlich von Dinan gelegene Dinard nur ein kleiner Fischerhafen. Dann erweckten das milde Klima und die zahlreichen geschützten Strände das Interesse der englischen Aristokraten. In den Jahren danach zog es immer mehr reiche Engländer nach Dinard. Tennis spielen und Bäder im Meer – so verbrachten die Urlauber damals die Sommerfrische im Seebad Dinard.

Der Aufschwung Dinards brachte einen regen Bauboom mit sich. Die zu der Zeit entstandenen Gebäude im Jugendstil sind noch heute zu bewundern. Gemeinsam mit den Kamelien im Ort und den Palmen auf den Promenaden brachten sie Dinard den Ruf eines mondänen, eleganten Badeortes an der Smaragdküste, der Côte d’Émeraude, ein.

Elegantes Dinard entdecken

Das mondäne Flair bezaubert noch immer die Besucher. Am eindrucksvollsten wirkt das elegante Dinard auf einem Spaziergang den Ort.
Startpunkt zu den Sehenswürdigkeiten von Dinard ist der Plage de l’Ecluse. Hier fallen im Sommer die charakteristischen blau-weiß gestreiften Sonnenschirme ins Auge. Von dort gelangt man über Promenade Robert Sourcuff, zu Promenade du Clair de Lune bis hin zum Plage du Prieuré. Dort, am Endpunkt der kleinen Tour, hat man einen wundervollen Blick auf Saint-Malo und den Turm Solidor in Saint-Servan auf der anderen Seite der Bucht der Rance. Die Flussmündung der Rance zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite. Vor allem an Sommerabenden, wenn Laternen den Weg illuminieren, ist die Tour ein einmaliges Erlebnis!

Die Umgebung von Dinard

Dinard bildet mit Saint-Malo und Dinan ein Dreieck von sehenswerten Städten im Norden des Départments Ille-et-Vilaine. Zwischen dem mittelalterlichen Dinan und Dinard liegen etwa 25 Autominuten. Auf dem Weg empfiehlt sich ein Zwischenstopp in Pleurtuit. Im Schloss des Ortes, dem Château de Montmarin aus dem 18. Jh. erkennt man italienische Architektur. Der Garten des historischen Monuments ist nach französischer Art gestaltet. Das Schloss gehörte der bekannten Reeder-Familie Magon de la Lande aus der Region von Saint-Malo.




Die Hafenstadt Saint-Malo erreicht man von Dinard aus in etwa 20 Autominuten. Von Saint-Malo aus kommend überquert man die Rance auf einem Damm im Fluss. Nicht nur bietet sich hier eine schöne Aussicht auf den Fluss. Im Innerem des Damms befindet sich eines der weltweit ersten Gezeitenkraftwerke. Technikfans kommen hier voll auf ihre Kosten, das Kraftwerk steht Besuchern offen.

Westlich von Dinard laden die wundervollen Badeorte Saint-Briac und Saint-Lunaire zu einem Tag am Strand ein. Die Küstendörfer zogen in vergangenen Zeiten Maler an. Auguste Renoir und Henri Rivière ließen sich von der Schönheit der Küste bezaubern und inspirieren.

 

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Foto: Comité Régional du Tourisme de Bretagne | © Yanick Le Gal